Heute ist nun endgültig der glorreiche Tag, an dem nVidia seinen bislang "Fermi" genannten Chip veröffentlicht. Die GTX 480 und GTX 470-Serie knüpft also unweigerlich an die erfolgreiche und schon längst abgesetzte GTX 260/275/285 an. Dies wurde aber auch allerhöchste Zeit, nachdem ATi bereits seit einigen Monaten mit der HD 5-Serie glänzt.
Anfänglichen Erwartungen zufolge hat die GTX 480 nun doch ganze 480 Unified-Shader Einheiten bekommen, was sie somit auf dem Blatt doppelt so stark macht, wie der GTX 285-Vorgänger. Die GTX 470 wird preislich weiter unten angesetzt werden, aber mit 448 Shader-Einheiten leistungstechnisch stark daherkommen. Die Chip-Taktrate beträgt bei der GTX 480 ganze 700MHz, beim kleineren Bruder sind es mit 600MHz nur minimal weniger. Die Shadertaktrate liegt bei 1400MHz respektive 1200MHz beim kleineren Modell. Natürlich sind beide Karten mit der Bezeichnung GF100 mit dem neuen DirectX 11 und Shader Mark 5.0 ausgestattet und können nun endgültig in den Kampf gegen ATi's HD 5870 und HD 5850 ziehen.
Beim Grafikspeicher hat man allerdings bei beiden Modellen nicht gegeizt. So hat die GTX 470 schon stolze 1280MB GDDR5-Speicher mit einer Taktrate von 1676MHz zur Verfügung, wobei die GTX 480 mit insgesamt 1536MB GDDR5 bei 1848MHz glänzen kann. Damit sollten auch bei Auflösungen oberhalb von 1920x1200 Pixel genug Speicher zur Verfügung stehen. Was allerdings vielen nVidia-Fans nicht gefallen wird, ist die geringe Speicherbandbreite von 384-Bit bzw. 320-Bit. Selbst beim GT200-Vorgänger hat man der GTX 275, 280 und 285 ganze 512-Bit Bandbreite zur Verfügung gestellt. Dies hat wohl mit den geringeren Kosten des inzwischen mächtigen Speichers zu tun. Nichts destotrotz zeigt sich der enorme Stromverbrauch von 250 Watt maximal als das neue Non-Plus-Ultra für einen einzelne Grafikkarte mit einem Chip. Die GTX 470 vergnügt sich mit 215 Watt etwas sparsamer.
Preisvergleichsseiten haben bereits erste Modelle gelistet, wobei nur ein Preis von etwa 500 Euro für das große Modell sicher steht - wie gewohnt zur Startphase jedes neuen Grafikchips. Möchte man es vorerst etwas langsamer angehen lassen, werden ca. 360 Euro für das kleinere Modell fällig - bei einem Preisunterschied von 140 Euro aber definitiv das bessere Preis-/Leistungsverhältnis. Die Auslieferung der Karten wird wohl in den kommenden Tagen bzw. Wochen stattfinden, denn genug Zeit hatte nVidia ja theoretisch für die Herstellung, da der GT200-Chip bereits seit einigen Monaten nicht mehr vertrieben wird.
nVidia GTX 480 & GTX 470
| Bezeichnung |
GeForce GTX 480 |
GeForce GTX 470 |
GeForce GTX 285 |
| Grafikchip |
GF100 |
GF100 |
GT200 |
| Fertigungsgröße |
40nm |
40nm |
55nm |
| Transistoren |
ca. 3Mrd. |
ca. 3Mrd. |
ca. 1,4Mrd. |
| Shader-Einheiten |
480 |
448 |
240 |
| Grafikchiptakt |
700MHz |
600MHz |
648MHz |
| Shadertakt |
1400MHz |
1200MHz |
1242MHz |
| Speichergröße / -art |
1536MB GDDR5 |
1280MB GDDR5 |
1024MB GDDR3 |
| Speichertakt |
1848MHz |
1676MHz |
1242MHz |
| Speicherinterface |
384-Bit |
320-Bit |
512-Bit |
| Stromanschluss |
6- + 8-Pol-Stecker |
6- + 6-Pol-Stecker |
6- + 6-Pol-Stecker |
wozu ne SC/SSC Karte kaufen?
Die SC Clocks schafft man problemlos selber.
Und mit nem guten Händchen für ne Karte schaffste sogar die SSC Clocks mit ner normalen Karte und ohne mehr vGPU.
Ansonsten wenn die SC Version den Hitzetot stirbt wird se eingeschickt und bekommst ne neue.
Ich warte erstmal ab welches Modell der 470 (den Kühler betreffend) ich für meinen Media PC kaufen werde, geil wären auch via Software ansprechbare SpaWas wie bei der gt200 Series (mit Ausnahme der 285)