
|
Roccat Vire Gaming Headset
Leichtes Headset auch für unterwegsAusstattung Roccat liefert das Vire in einer relativ kleinen, aber ansehnlichen Box, welche sich an der Front für eine genaue Detailauskunft über die Hörer öffnen lässt. Ausgepackt fällt einem die großzügige Ausstattung der Ohrhörer auf, denn etliche Kabel werden ersichtlich. Diese sind für den Anschluss an Mikrofon und Output von Ausgabegeräten. Verlängerungen sollen auch den Einsatz am PC erleichtern und so auch ein vollständiger Ersatz für "normale" Headsets sein, da es auch ein Mikrofon besitzt. Die Ausstattungsliste und die technischen Daten lauten wie folgt: Ausstattungsliste:
Tragekomfort Die Vire Ohrhörer sind laut Roccat ergonomisch geformt und sollen auch lange Zockerabende ohne Beanstandungen überstehen lassen. Die Hörer sind klar nach Seite gegliedert und das ist auch gut so, da Ohren auf beiden Seiten eine zueinander gespiegelte Anatomie aufweisen. Dies muss natürlich auch bei den Hörern fortgesetzt werden. Hier allerdings müssen wir den ersten Negativpunkt bewerten, denn durch die starre und unergonomische Form des inneren Hörers, passt sich das Gerät nicht an die Form des Ohres an. In-Ear Hörer wären die bessere Lösung gewesen, da sie mit Gummiauflagen in unterschiedlicher Größe ausgestattet werden und diese sich weitaus besser in das Ohr integrieren lassen. Das Vire lässt auch spürbar Lücken zwischen Haut und Kunststoff übrig, wodurch äußere Lautstärkeeindrücke ungehindert in das Ohr dringen. Auf LANs kann dies durchaus störend sein. Das Headset ist für uns daher nur geeignet, wenn es sich um Einsätze handelt, die kurzfristig sind. Mehrere Stunden mit dem Vire zu zocken liegt an der Kompromissbereitschaft des Nutzers. Sound Für jeden Soundfetischisten erhaben ist die Soundqualität eines jeden Headsets, denn es bestimmt darüber, wie die Musikqualität ausgegeben wird, ob alle Sounds aus den Games herausgehört werden können und vor allem darüber, wo sich der Gegner im Kampf befindet. Das Roccat Vire ist mit den Voraussetzungen auf dem Papier, welche den Frequenzbereich auf 18 - 22.000Hz definieren, durchaus stark auf der Brust. Was sich aber in der Praxis abspielt, ist wie bei jedem anderen Hersteller, ein völlig anderes Klangbild. Wir können vor allem die oberen Klangbereiche über 10.000Hz loben, wohingegen die unteren Frequenzbereich zunehmend an Qualität abnehmen. Den mittleren Tönen fehlt es etwas an Lebhaftigkeit und Klarheit des Sounds. Im unteren Frequenzbereich, also der Bass, tut sich dann allerdings gar nichts mehr. Bis zu einer bestimmten Lautstärke von ca. 35% bleibt der Sound klar und der Bass kommt normal rüber, doch nähert sich die Lautstärke den 50%, macht sich ein lautes Klappern bei Bass-Sequenzen breit, welches bei Frequenzen von etwa >100Hz auftaucht. Wir haben versucht, dieses Klangbild bei einem MP3-Player zu verfolgen. Hier kommt es seltener zu diesem Übertönen des Lautsprechers, da MP3-Player nicht für solch niedrige Bass-Frequenzen ausgelegt sind, was nicht an der Qualität unseres MP3-Players lag. Auf mobilen Geräten stellt sich ein etwas harmonischerer Eindruck ein. Unabhängig aber von der Quelle der Töne konnten wir eine sehr laute Ausgabelautstärke der Hörer feststellen. Mehr als 50% Lautstärke braucht es bei den Vire keinesfalls. Test | Drucken | 18.11.2009, 14:27 | Ferdi Arman
|
|
| Relevante Artikel |
|
|
| News dazu |