Wenn man an Schweden denkt, denkt man auch meistens gleich an Volvo, Schweden-Stahl, Ikea und schöne Frauen. Doch jetzt gesellt sich noch ein Gedanke hinzu und zwar Mionix. Mionix kommt auch aus Schweden und es handelt sich hierbei um ein Team aus Spielern, die sich die Entwicklung von Gaming-Produkten auf die Fahne geschrieben haben. Das Team wurde erst 2007 gegründet und es ist diesmal kein Ableger eines großen uns bekannten Herstellers und somit hat aus dem Hause Mionix die Mionix Saiph 3200 unser Interesse für einen Test geweckt, für den uns GAMERSWARE.de ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat.
AusstattungDie Ausstattung und auch der Lieferumfang der Saiph 3200 ist recht übersichtlich, denn es befindet sich in der schicken Packung nichts weiter als die Maus selbst. Nein, es gibt auch kein Handbuch. Wer also Software haben möchte, der muss seinen Weg auf die Mionix Webseite unter www.mionix.net finden und sich dort entsprechend bedienen.
Leider haben wir auch dort kein Handbuch finden können. Die Maus selbst ist neben dem 2-Wege-Mausrad und den üblichen zwei Haupttasten mit zwei Daumentasten und zwei DPI-Tasten über dem Mausrad ausgestattet. Das Mauskabel hat eine Länge von rund 1,90 Meter und ist somit nur unwesentlich länger als bei den von uns bereits getesteten Mäusen anderer Hersteller. Auf der Unterseite befinden sich 4 Teflon-Gleitfüße und der Einsatz für Gewichte. Im Inneren der Maus schlummert auch einiges an Technik, was wir Euch in der Tabelle noch einmal übersichtlich darstellen wollen.
Mionix Saiph 3200
| Abmessungen |
127 x 81 x 43 mm (L x B x H) |
| Gewicht |
142 bis 169 Gramm (9x3 Gramm)
|
| Material |
Kunststoff, Gummierung |
| Mauskabel |
1,90 cm langes Kabel |
| Lasersensor |
Unbekannt |
| Abtastrate |
400 bis 3200 DPI |
| Beschleunigung |
40 kHz Wiederholrate, 20 G Beschleunigung |
| Tastenkonfiguration |
Zwei Haupttasten Zwei Navigations-/Daumentasten (Daumenwippe) Zwei DPI-Tasten Ein 2-Wege-Mausrad (programmierbar) inkl. mittlerer Maustaste |
| Profile |
Keine |
| Speicher |
Interner 16-KB-Speicher |
| Tastenbelegung |
Bis zu 5 benutzerdefinierte Tasten
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| Kompatibilität |
Windows XP (32 Bit) und Windows Vista (32/64 Bit) |
| Preis |
ca. 44,90 Euro |
SoftwareNun, die Software von der Mionix Webseite ist mit ca. 1 MB wirklich sehr klein gehalten worden, was aber auch den Leistungsumfang ausmacht. Im ersten Reiter lassen sich 5 Tasten frei belegen und die Klick-Geschwindigkeit anpassen. Der zweite Reiter bietet lediglich die Möglichkeit die Scroll-Geschwindigkeit zu verändern und mehr nicht. Reiter drei bietet die Optionen für die Mausgeschwindigkeit und in Reiter vier lassen sich die DPI Werte auf sieben Stufen einstellen.
Bei der Einstellung der DPI Werte wird bei jeder Stufe das Mausrad in einer anderen Farbe beleuchtet. Schade, dass man selbst nicht den Farbwert einstellen oder gänzlich deaktivieren kann, aber eventuell wird diese Option in einer verbesserten Version der Software nachgereicht. Dann kommen wir noch zur Makrofuntion: Hier lässt sich nichts weiter als ein Makro einstellen und diese lässt auch nur 5 unterschiedliche Tasten zu, dies ist einfach zu wenig. Das war es auch schon mit den Möglichkeiten der Software. Leider fehlt uns auch die Möglichkeit der Speicherung von Profilen, solche Optionen bieten andere Hersteller mittlerweile standardmäßig an.
PräzisionIm Bereich der Präzision kann die Mionix Saiph 3200 überzeugen, dies liegt am guten 3200-DPI-Lasersensor und an der 40 kHz Wiederholrate bei einer 20 G Beschleunigung. Die Reaktion des Sensors ist auf Untergründen wie Stoff, Kunststoff oder einer hellen Tischplatte ohne Einwände in Ordnung. Auch die Gleiteigenschaften der Teflon-Gleiter sind sehr gut. Leider ist die Mionix Saiph 3200 auf hartem Untergrund etwas laut.
Test |
Drucken | 05.04.2009, 00:00 |
Angelo Fischer