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Ikonik Zaria A20 SIM schwarz
Oberes Mittelklassegehäuse mit Ambitionen zum OverclockenIkonik - wem sagt dieser Name bislang etwas? Richtig, fast niemandem, denn dieser Hersteller existiert erst seit 2008 und stößt erst gerade in den europäischen Markt hervor. Das Unternehmen, welches Gehäuse und Netzteile für Gamer herstellt, stellte enorme Verbesserungen in Sachen Bedienungsfreundlichkeit und Funktionalität für Gamer vor, weshalb wir uns fast gezwungen sahen, uns diese Produkte einmal genauer anzusehen. Das Zaria A20 SIM ist daher perfekt für Solche, die auf normale Towergröße setzen, jedoch nicht auf Funktionsvariationen verzichten wollen. Wir haben uns das schicke Schwarz genauer angesehen und berichten euch, was Ikonik mit dem Zaria A20 SIM so bietet.
Ausstattung Das Gehäuse wurde uns in der Originalverpackung angeliefert, welche mit ausreichend Styropor gepolstert ist und für keinerlei Schäden während des Transports sorgte. Beim Auspacken hat man schon ein ungefähres Gefühl für die tatsächlichen 5,4kg des Zaria A20 SIM. Ausgepackt kann man schon die ersten Details beobachten: Aluminiumfront, Staubschutz für die Anschlüsse, Großes Gitter in der Seite. Zuerst aber zur Ausstattungsliste:
An der Oberseite ist eine leicht durchsichtige Kunststoffabdeckung über den externen Anschlüssen mit einem Magneten platziert. Dieser soll die besagten Anschlüsse vor Staub schützen und lässt sich leicht zur Seite drehen oder ganz abheben. Allerdings müssen wir die Funktion mit einem kritischen Auge bewerten, denn jeder kennt es, wenn man im Alltag etwas eingesessen ist und gewisse Dinge der Funktionalität und Schnelligkeit untergeordnet werden. Dies könnte ebenso bei dem Staubschutz der Fall sein. Dieser könnte durch sich einnistende Staubpartikel in den Anschlüssen die Geschwindigkeit der Übertragung mindern, im extremsten Fall gar ausfallen lassen. Flüssigkeitseinwirkungen durch umgefallene Gläser und dergleichen könnten noch schlimmeres bewirken, weshalb wir empfehlen, den Staubschutz immer aufzulegen. Unter Letzterem befindet sich ein 3,5mm Audio Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Daneben 2x USB, 1x FireWire und ein eSATA-Anschluss. Der Power-Knopf ist mit einer blauen LED beleuchtet. Der PC kann auch an der herausstehenden Aluminiumfront angeschalten werden - entfernt man Diese, kann man per Schalter die Funktion per Schalter auf Reset umstellen, was hilfreich ist, da sich auf der Oberseite kein Reset-Button befindet. Das Seitenteil ist mit einem großen, an zwei Ecken leicht angewinkelten Ausschnitt versehen. Hier kann entweder die Plexiglas scheibe oder das Gitter angebracht werden. Ein sehr nettes Gimmick, da so das Modding des Rechners quasi schon ausfällt und man jederzeit zwischen diesen zwei Stücken auswählen kann. Auf der rechten Seite ist ebenfalls ein kleiner Ausschnitt mit einem Gitter versehen, wohinter sich die zwei blau beleuchteten 80mm-Lüfter zur Entlüftung befinden. Auf der Rückseite ist alles Midi-Tower typisch platziert: Netzteil, Mainboardanschlüsse und darunter sieben PCI-Slots. Neben Letzeren befinden sich auch zwei Löcher mit Kunststoff umrandet, für den Einsatz einer externen Wasserkühlung. Hier hat Ikonik sehr gut mitgedacht und somit entfällt auch das nachträgige Bearbeiten des Cases. Ein Blick ins Innere verrät schon das durchdachte HDD-Management mit dem Festplattenkäfig. Hier kann nämlich die Festplatte sehr einfach eingebaut und mit den Anschlüssen nach rechts oder links der Gehäuseseite platziert werden, indem der Festplattenkäfig durch einfaches Umdrehen eingebaut wird. Optische Laufwerke können ebenso leicht mit einer Clipfunktion angebracht werden. Rechts kann auch direkt der SIM-Kasten mit diversen Lüfter- und Temperaturanschlüssen ausgemacht werden. Ikonik hat hier die Kabel schon sehr günstig verlegt und mit Kabelbindern vorbildhaft festgemacht. Außer den standardmäßigen Lüfter auf der Rückseite (120mm), im Seitenteil (2x 80mm) und an der Front (140mm), kann ein 120mm-Lüfter auf der Unterseite samt Luftfilter zusätzlich für eine noch bessere Kühlung der Grafikkarte verbaut werden. Test | Drucken | 06.02.2009, 12:27 | Ferdi Arman |
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