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Razer Salmosa
Die Einstiegs-Gaming-Maus

Razer hat seit kurzem mal wieder eine neue Maus im petto, welche zur Games Convention 2008 gezeigt wird. Sie hat den Namen Salmosa verliehen bekommen und soll eher die Mid-Range-User ansprechen. Ganz klar soll aber auch der Gamer unter den Benutzern bedient werden, da Razer hauptsächlich für solche entwickelt und herstellt. Wir konnten die Maus bereits jetzt in unserer Redaktion näher ansehen und für euch testen.



Ausstattung

Wie immer kommt die PC-Maus in der typisch schwarzen Verpackung von Razer daher. Ein kleines Sichtfenster, das aufgeklappt werden muss, verrät schon mehr. Ist der Inhalt ausgepackt, erwartet einem außer der Maus und ein paar Kleinigkeiten nicht viel – mehr wird aber auch nicht gefordert. Das Kabel ist mit ca. 1,8 Metern Länge wie immer ausreichend bemessen, hat aber keinen vergoldeten USB-Anschluss. Die Razer-Sticker sind ein nettes Add-On, um sich sein Wohlfühlbereich schöner zu gestalten.


Präzision
Die Maus kann direkt per USB an den PC angeschlossen werden und verrichtet auch sofort seinen Dienst. Razer gibt auch bewusst keine Software mit, da alle Funktionen der Maus ohne Software genutzt werden können. Diese bestehen unter anderem darin, dass die dpi-Schärfe zwischen 800 und 1800 unterhalb der Maus und  dass die Wiederholfrequenz von 25, 75 und 125Hz ebenfalls geswitched werden können.


In Games kann die Maus ihre Gene nicht verstecken und macht eine gute Figur. Heutig Zeitgemäße 1800dpi reichen in jeder Gefechtssituation locker aus. Hat man sich jedoch einmal an die Funktionen eines Razer Copperhead 3G gewöhnt, möchte man nicht mehr allzu gerne darauf verzichten – wir sprechen von dem Sensivity-Speed, welches mit einem einzigen Tastenklick und dem Auf- und Ab-bewegen des Mausrades umgestellt werden kann – sehr nützlich in Sniperkämpfen.

Ergonomie
Die Passform der Salmosa ist für den Preis sehr in Ordnung. Zwar schmiegt sie sich nicht direkt an die Hand an, vermittelt aber trotz allem ein sehr angenehmes und arbeitsfähiges Gefühl, das auch nach längerer Zeit bestehen bleibt. Zu bemängeln ist allerdings, dass es keine Mulde für Daumen und Zeigefinger gibt, welche die Griffigkeit insbesondere beim Anheben der Maus erhöhen würden. Das Gewicht der Maus ergibt sich mit ca. 50Gramm als Mittelgewicht, würde sich aber leichter mit den nicht vorhandenen Einkerbungen greifen lassen.


Die matte Oberfläche ist zwar anfangs griffig, verlangt aber Vorsicht und Pflege, da sie sehr staubanfällig ist. Das Mausrad hätte hingegen gar nicht besser ausfallen können, da sie keine unangenehmen Geräusche macht und sehr direkt einrastet. Bei anderen Mäusen fallen sie auch eher rundlich aus, bei der Salmosa eher mit einer breiten, waagrechten Fläche, was bei uns sehr auf Sympathie gestoßen ist.


Verarbeitung
Hier muss man der bislang positiven Bewertung einen Punkt abziehen, da die zwei Maustasten einen etwas wackeligen Eindruck vermitteln. Ebenfalls negativ zu vermerken ist, dass die Klickgeräusche nicht ganz leise von statten gehen. Ansonsten ist Razer, wie gewohnt, in alter Manier gut verarbeitet. Das Kabel hat genau die passende Dicke, um eine lange Haltbarkeit, als auch ein niedriges Gewicht aufzuweisen. Die Griffigkeit auf der Oberfläche wird aber unserer Ansicht nach, nach einiger Zeit an Griffigkeit verlieren.


Fazit
Razer hat den Spagat mit der Razer Salmosa sehr gut getroffen. Zum einen ist die angenehme Griffigkeit im Alltag sehr von Vorteil, zum anderen die matte Oberfläche, welche Griffigkeit und Handling verspricht. Perfekt gelungen finden wir das Mausrad – wenn nur alle Mäuse solche hätten. Ein direktes Ansprechen und Erkennen seitens des Computers lässt die Software komplett entfallen und ermöglich ein breites Einsatzfeld.

Dass die Maus nicht wenigstens noch zwei Seitentasten für ein schnelles Surfen spendiert bekommen hat, können wir nicht verstehen. Klar steht der Preisfaktor im Vordergrund, doch in diesem Punkt sollte nicht gespart werden. Da keine Software gebraucht wird, musste auch eine Lösung für die dpi-Umschaltung gefunden werden, die aber umständlicher gar nicht sein könnte. Ein sehr schnelles Umschalten ist nicht möglich, aber auch nicht weiter schlimm. Alles in einem kann Razer eine weitere Maus ins Repertoire nehmen, das nicht ausschließlich aufs Gamen ausgelegt ist. Der Preis verlockt zum Kauf, den wir nicht abstreiten können.












Weitere Tests zu Mäusen findet Ihr auf Ciao.de, Testberichte.de, Testfreaks.de und Testeo.de



Test | DruckenDrucken | 16.08.2008, 12:45 | Jonny
  
Infoleiste

Hersteller
 Razer
Vertrieb
 Razer
Erscheinungstermin
 3. Quartal 2008
Plattform
 PC
Preis ca.
 30,00 €
Kategorie/Genre
 Mäuse

Tops & Flops
- Liegt angenehm in der Hand
- Griffige Oberfläche
- Sehr gutes Mausrad
- Keine Software benötigt
- Auflösung nur per Schalter änderbar
- Nur 3 Tasten

Bewertungen
Ausstattung
85%
Präzision
90%
Ergonomie
90%
Verarbeitung
80%
Preis/Leistung
90%
Gesamtwertung: 87%

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