SAITEK ist nach wie vor einer der wenigen und war sogar der erste Hersteller, der eine optische Gaming-Maus mit 3.200 dpi vorgestellt hat. Der Hersteller verspricht durch eine 4fach einstellbare Auflösung der Optik von 800 über 1600, 2400 bis hin zu 3200 dpi eine perfekte Anpassung an die Bedürfnisse des Users und eben für Gamer eine höchstmögliche Genauigkeit und Geschwindigkeit. Wie sagten es schon die alten Griechen? Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Also wird auch die SAITEK GM3200 LASER MOUSE ihr Können unter Beweis stellen müssen.
Die Angaben des Herstellers versprechen großes:
- 4-stufige Sensorauflösung (800/1600/2400/3200dpi) ermöglicht die unverzügliche Empfindlichkeitsanpassung zum Angleichen der Mausgeschwindigkeit an die Spielumgebung
- Sofortiges Wechseln zwischen 2 Profilen auch im Spiel über die Profil- Taste
- SpeedGlide® System - Teflon-Füße für bessers Gleiten
- Gewichtsanpassung zur Feinjustierung der Mausbewegung durch 7 Gewichte an der Mausunterseite
- "Soft-Touch" Maustasten und gummiertes Scrollrad für optimalen Komfort und absolute Präzision
- 6 programmierbare Tasten und dpi-Umschalttaste mit LED-Statusanzeige
- SST-Software programmiert und speichert Einstellungen als spielspezifische Profile
- Pulsierende Lichteffekte sorgen für eine ausgefallene Optik
- Vergoldeter Hochgeschwindigkeits-USB 2.0-Anschluss übermittelt Mausbefehle ohne Verzögerung an den PC
- 2,5m langes, leichtes und reibungsarmes Kabel inkl. Klettverschluss zum leichten Transport
Ausstattung:Die SAITEK GM3200 kommt in einer durchaus ansprechend gestalteten, farbenfroh bedruckten Verpackung daher. In großen Lettern ist zu lesen, womit wir es hier zu tun haben: 3200 dpi. Was verbirgt sich hinter der Verpackung? Neben der Maus, die einen 2,5m langen Schwanz hat, findet man eine Kurzanleitung inkl. der Treiber-CD. Die genannten Gewichte sind bereits „eingebaut“ und können bei Bedarf entfernt werden. Unser erster Gedanke, nachdem die große Verpackung geöffnet und das bisschen Inhalt entnommen wurde: „Natürlich, große Klappe, nichts dahinter!“ und das in einer Zeit, in der doch jeder seinen Senf zum Umweltschutz dazu gibt. Aber gut, wir alle kennen ja das Problem von viel zu großen Verpackungen für viel zu wenig Inhalt.
Installation:Wir, die bequemen User wollen es…SAITEK liefert es. CD rein…der Autostart erfolgt…man bestätigt die Installation des Treibers und kurze Zeit später ist die neue Maus samt Treiber und Konfigurationstool einsatzbereit, wobei man natürlich die Wahl hat, ob man das Konfigurationstool „SST“ installieren möchte, oder nicht . Alles in allem eine schnelle und schmerzlose Geschichte. So soll es sein. Auf der CD findet man neben der Möglichkeit die Treiber zu installieren noch Handbücher, eine Produkttour, einen Link zu SAITEK im Netz und Supportinformationen. Als erstes betrachtet man sich fast selbstverständlich die Einstellungsmöglichkeiten im Konfigurationstool. Wer jetzt ein „Feuerwerk“ an Einstellungsmöglichkeiten vermutet, der wird recht bald aus seinem Traum erwachen.
Der SAITEK GM3200 Profil-Editor ist zwar übersichtlich, dennoch spärlich ausgestattet. Im Bereich der Tasteneinstellungen erwarten uns insgesamt 6 Einstellungsmöglichkeiten. Drei Tasten (die beiden Daumentasten und das Scroll-Rad) können mit jeweils einer Funktion je Modus belegt werden. 3 Tasten * 2 Modi = 6 Einstellungen. Ob man im Hause SAITEK keine Lust oder keine Zeit hatte, Programmierungsmöglichkeiten für die Haupttasten, den Modusumschalter oder den dpi-Umschalter einzubauen, hat sich uns bisher nicht erschlossen. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass hier die Gamer-Mäuse von anderen Herstellern in Sachen Programmierung die Nase vorn haben.
Im Bereich der Empfindlichkeitseinstellungen lässt sich die horizontale bzw. vertikale Empfindlichkeit der Maus je Modus einstellen. Dies geschieht lediglich über die Schieberegler. Die Symbole + und – können hier nicht für eine Justierung genutzt werden. Über den mittleren der jeweils drei Schieberegler lassen sich beide Empfindlichkeiten synchron verändern. Die Änderungen werden “ad hoc“ übernommen. Über den Button Windows-Einstellungen gelangt man, wie es der Name verrät zu den Betriebssystemeigenen Einstellungsmöglichkeiten für die angeschlossene Maus. Im Bereich Info bekommt man knappe Informationen zum Konfigurationstool, zur Treiber- und zur Softwareversion. Ein kurzes Ergebnis der bisherigen Betrachtung der Software sieht recht nüchtern aus und fordert mehr Möglichkeiten für den Anwender, das Produkt stärker an seine Bedürfnisse anpassen zu können.
Die Maus birgt aber noch etwas in sich. Ist sie einmal in Betrieb, verzaubert sie den Nutzer mit einer tollen und effektvollen Beleuchtung. Selbst das Logo, welches unter dem Handballen verschwindet, leuchtet in pulsierend wechselnden Farben. Für Freunde der „Beleuchtung“ also ein tolles Feature. Leider kann man die Beleuchtung nicht selbständig ein- / um- oder gar ausstellen. Verliert der Laser den Kontakt zu seinem Untergrund, beispielsweise wenn man die Maus anhebt, fängt das gesamte Arsenal an LEDs an zu blinken…leider passiert dies häufig auch dann, wenn die Maus ganz ruhig auf Ihrem Mousepad steht. Das sorgt ein wenig für Verwunderung und kann im Einzelfall auch schon mal etwas nerven.