Hauppauge ist wohl bekannter maßen der Marktführer wenn es um TV Karten geht und da der Empfang von digitalem terrestrischen Fernsehen (DVB-T) immer weiter voranschreitet und erst für Ende 2010 zu Abschluss gebracht werden soll, haben wir uns den WinTV-HVR 900 Hybrid TV Stick mal angesehen. Das besondere ist dabei, das er nicht nur DVB-T empfangen kann, sondern auch das gute alte Kabelfernsehen, oder aber das Programm über die normale Hausantenne. Da es ja noch nicht in allen Städten DVB-T Empfang gibt, ist dieser Stick wohl eine ideale Lösung um den Übergang zu vollziehen.


Ausstattung
Die Ausstattung des WinTV-HVR 900 Sticks ist nicht gerade berauschend, denn neben der aus drei Teilen bestehenden Antenne, die man zusammenschrauben muss, liegt nur noch eine USB-Verlängerung bei, ein deutschsprachiges Handbuch und die Installations-CD. Vermisst haben wir eine Fernbedienung, denn die sollte bei einem so namhaften Hersteller schon dabei sein. Auch war in dem Paket keine weitere Software enthalten, diese ist zwar nicht wichtig, würde das Paket aber abrunden. Ein Highlight ist aber sicher die Möglichkeit analoges- und auch digitales Programm über einen Stick zu empfangen, denn es sind ja bekanntlich noch nicht alle Gebiete digital erschlossen.
VerarbeitungDie Verarbeitung ist wieder einmal sehr gut, der nur ca. 8 cm lange, 3cm breite und 1cm dicke Stick ist sehr gut verarbeitet und auch die Antenne macht einen sehr guten Eindruck. Die drei Teile der Antenne sehen wie folgt aus: Es gibt einen Magnetfuß mit einer Gummikappe, die aber leider immer wieder abgegangen ist, was doch recht nervig war. Dann wird auf den Magnetfuß ein Verbindungsstück geschraubt, auf denn dann wiederum die Antennenspitze geschraubt wird. Die Antenne hat somit eine Gesamthöhe von ca. 35 cm und die Antennenspitze ist durch eine flexible Spirale gegen das Verbiegen geschützt. Die Kabelverbindungen sind sehr fest und dadurch auch sehr stabil und bruchsicher. Das beiliegende USB-Verlängerungskabel ist zwar nur ca. 32 cm lang, aber es sollte absolut ausreichen, um an beengte USB Anschlüsse zu gelangen.
Test |
Drucken | 13.08.2006, 20:12 |
Angelo Fischer