Gainward ist bekannt für Qualität und für Leistung satt, aber das hat auch bei Gainward seinen Preis. Wer sich aber für Gainward entscheidet, der bekommt Grafikkarten die den höchsten qualitativen Ansprüchen entsprechen. Wir haben uns nun einmal dem zweitgrößten Modell der Gainwardserie gewidmet und zwar der Gainward Bliss 7900GT PCX GS 512 MB. Das GS steht übrigens für Golden Sample, was immer dafür steht, dass die Karten von Hause aus über dem Standad hinaus übertaktet sind.
AusstattungDie Gainward Bliss 7900GT PCX GS 512 MB wird wie immer in einer ordentlichen Kartonage geliefert und der Inhalt ist recht übersichtlich. Die Karte ist eine Doppelslot-Grafikkarte, auch wenn auf der offiziellen Webseite was anderes steht. Die rote Platine ist bei Gainward eigentlich Standard und optisch sieht sie sehr gut aus. Der Lüfter ist aus weißem Kunststoff, was zu dem roten Platinendesign sehr gut passt. Abgerundet wird das Gesamtbild der Karte durch den Aufkleber auf dem Lüfter und durch die die roten DVI Anschlüsse, woran man erkennt das sich Gainward in Sachen Design doch Gedanken gemacht hat. Zum Lieferumfang der Karte gehören ein
ViVo-Kabel mit HDTV Unterstützung, 2 DVI-I auf VGA Adapter, ein Adapterkabel von 2x 4Pin Molex auf 1xPCI-E und ein Gutscheincode für ein aktuelles Game auf der Seite
www.gainwardgamingzone.com. Leider ist die Software auf der Seite veraltet, aber laut einer Anfrage soll diese in den nächten Wochen überarbeitet werden. Darüber hinausfindet Ihr in der Packung noch eine Treiber CD, eine Quickstart-Anleitung, Power DVD 5 und Muvee autoProducer.
PerformanceDie Karte ist mit dem Besten versogt worden was man so bekommen kann. Darunter zählen ein G71 Chip und 24 Pixel-Pipelines, sowie 8 Vertex-Shader. Der Grafikkartentakt liegt mit einem Takt von 550MHz für den Grafikchip und 1400MHz für den Speicher über dem Standardtakt von 425/1200MHz, was schon sehr gute Werte sind. Die 1,2 ns schnellen Speicher sind aus dem Hause Samsung und die Andordnung ist nicht wie beim Referenzmodell angeordnet, sondern im rechten Winkel über und neben dem Lüfter.
Gainward Bliss 7900GT PCX GS 512
| Grafikchip |
G71 |
| Chipgröße |
90nm |
| Transistoren |
278Mio. |
| Pixel-Pipelines |
24 |
| Vertex-Shader |
8 |
| Grafikchiptakt |
550MHz |
| Speichertakt |
1400MHz |
| Speicherart |
512MB GDDR3 |
Speicher Geschwindigkeit
|
1,2 ns
|
| Bus-Bandbreite |
256-Bit |
| Preisbereich |
~370€ |
Der Einbau der Karte war sehr einfach, aber leider werden durch die Doppelslot-Platine 2 Lots belegt, da hätte man sich doch eher eine andere Lösung gewünscht. Nachdem wir die Platine mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt hatten, konten wir auch schon die PCI-Express Stecker anschließen. Wer ein Netzteil ohne die PCI-Express Anschlüsse besitzt muss sich keine Sorgen machen, es liegt ein passendes Adapterkabel bei, mit dem ihr von 2x 4Pin Molex auf 1xPCI-Express wechseln könnt. Das Netzteil sollte aber schon mindestens 400 Watt haben.
Nach dem Einbau der Karte und der Installation des Treibers konnte es dann auch gleich losgehen. Was uns aufgefallen war ist die hohe Lautstärke, aber dazu kommen wir später noch zum Ende des Testberichtes.
Test |
Drucken | 24.06.2006, 00:00 |
Angelo Fischer
Kannst Du genauer werd? Welchen Kühlkörper meinst Du?