Eigentlich sollte der AGP Port dem Ende geweiht sein, doch immer wieder lassen Grafikkartenhersteller durchblicken, dass es noch immer lohnenswert sein kann Karten mit den aktuellen Grafikchips unters Volk zu bringen. So hat auch Gainward gedacht und gleich mal eine GeForce BLISS 7800GS AGP mit satten 512 GDDR3 auf den Markt gebracht. Was die Karte so zu leisten vermag, werden wir in dem nun folgenden Test feststellen.
AusstattungAls wir die riesige Verpackung in den Händen gehalten haben, ahnten wir schon, dass der Inhalt nicht viel kleiner sein konnte und so kam es auch. Die Gainward BLISS 7800GS AGP ist eine Doppelslot-Grafikkarte, wodurch der erste PCI Slot praktisch nicht zu gebrauchen ist, weil als Kühlung eine Arctic Cooling nV Silencer 5 Kühlung zum Einsatz kommt. Der Packung selbst liegt neben der Karte noch eine Treiber CD, eine Quickstart-Anleitung, Power DVD 5, Muvee autoProducer, ein TV Out Kabel, 2 DVI-I auf VGA Adapter, ein Adapterkabel von 2x 4Pin Molex auf 1xPCI-E und ein Gutscheincode für ein aktuelles Game auf der Seite www.gainwardgamingzone.com. Auf der Treiber CD befindet sich unter anderem der Nvidia Treiber 83.40 vom 5.1.2006, der somit nicht mehr ganz aktuell ist. Ansonsten ist der Grafikkarte nichts weiter mitgegeben, da sie auch keine weitere Ausrüstung brauchen könnte.
PerformanceDie Karte selber ist mit einem G70 Chip und 20 Pixel-Pipelines ausgestattet, wobei der Grafikchiptakt mit 425 MHz und der Speicherchip mit 1200MHz getaktet ist, was schon enorme Werte sind.
Gainward BLISS 7800GS Silent 512MB
| Grafikchip |
G70 |
| Chipgröße |
110nm |
| Transistoren |
302Mio. |
| Pixel-Pipelines |
20 |
| Vertex-Shader |
7 |
| Grafikchiptakt |
425MHz |
| Speichertakt |
1200MHz |
| Speicherart |
512MB GDDR3 |
| Bus-Bandbreite |
256-Bit |
| Preisbereich |
~399€ |
Der Einbau der Karte war sehr einfach, man sollte nur zusehen, dass man kein zu kleines Gehäuse hat. Denn die Grafikkarte hat eine beachtliche Länge von 21,5cm, was bei vielen Gehäusen zu Problemen mit der Festplatte führen kann, da zusätzlich auch noch das PCI-E Kabel angeschlossen werden muss. Die Karte selber wird mit 2 Schrauben sicher am Slotblech befestigt, so kann auch bei einem normalen Transport nichts passieren, aber legen sollte man das Gehäuse dann schon.
Nach dem Einstecken der Karte haben wir dann die zwei 4-Pin Molex Stecker des Netzteils mit dem Adapterkabel verbunden und dieses dann an den PCI-E Anschluss der Karte gesteckt. Nach dem nun alles verbaut war, wurde der Rechner gestartet und es kam ein Staunen hervor, denn es war kein Laut zu hören, so dass eventuell etwas falsch angeschlossen wäre. Wahrhaftig lief der PC, allerdings war die Grafikkarte nicht zu hören, womit diese Vermutung aufkam.
Test |
Drucken | 23.04.2006, 20:05 |
Angelo Fischer
Hi wollte mal fragen welche Einstellung ihr habt bei Expertool.