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Revoltec Lightboard Advanced

Revoltec ist bekannt für außergewöhnliches Design und so haben wir uns das Revoltec Lightboard Advanced als Testmuster zusenden lassen. Das Besondere ist die Beleuchtung der Tasten, ob es aber auch noch mehr zu bieten hat werden wir in diesem Test prüfen.

Qualität
Das Revoltec Lightboard Advance ist ordentlich verpackt und es macht direkt nach dem Auspacken einen ordentlichen Eindruck. Der Packung liegt neben der Tastatur nur ein Handbuch bei, was aber auch ausreichend ist. Alles ist sauber verarbeitet und es klappert auch nichts auffällig bei unserem Rütteltest. Unser Augenmerk ist dann auf die Tasten gegangen, da diese nicht im üblichen Schwarz gehalten sind, sondern halbtransparent. Dies ist auch erforderlich, denn die Tasten werden ja beleuchtet, worauf wir aber noch eingehen werden. Die Tasten selber sitzen ordentlich fest, was daran liegt das dieses Keyboard wie eine Notebooktastatur ist und dadurch kommt auch der sanfte und leise Anschlag der Tasten zustande. Trotz der guten Qualität hat das Keyboard nur ein Gewicht von ca. 600 g, was nicht viel ist.



Ausstattung
Die absolute Besonderheit an dem Revoltec Lightboard Advanced sind wie schon eingangs beschrieben die leuchtenden Ziffern. Bei diesem Keyboard werden die Tasten komplett von unten in blau beleuchtet, was besonders für Modder sehr interessant sein dürfte. Aber auch so macht das Keyboard eine gute optische Figur was wohl an der geringen Bauhöhe von ca. 20 mm liegen dürfte. Eventuell hätte es noch besser ausgesehen wenn die Tasten nicht komplett transparent wären, sondern mit einer Laser-Ätztechnik nur die Ziffern leuchten würden, dadurch könnten die Tasten selbst auch schwarz sein, was aber eher Geschmackssache ist. Auf Wunsch kann man die Beleuchtung der Tastatur deaktivieren und zwar mit einer Taste oben rechts auf dem Tastenfeld. Hier ist natürlich auch der Vorteil zu finden, denn dadurch ist das Keyboard auch in dunkler Umgebung wie zum Beispiel auf Lanpartys sehr gut einsetzbar.



Darüber hinaus sind alle Tasten vorhanden die auf einer Tastatur sein müssen, aber es ist kein Standardlayout, was wohl daran liegt das es auch keine separaten Pfeiltasten gibt, denn diese sind direkt im Tastenfeld eingebettet. Am oberen Rand der Tastatur findet man 18 zusätzliche Funktionstasten, als da wären Tasten für den Mediaplayer, zur Steuerung des Browsers und Tasten um den Rechner in den Sleepmodus zu bringen, oder ihn wieder aufzuwecken. Was wir sehr vermissten waren Klappfüße auf der Unterseite des Revoltec Lightboard Advanced, was für uns ein Muss darstellt. Auch nicht so akzeptabel ist die Kabellänge für das USB-Kabel, dieses ist aktuell mit 1,5 Meter bemessen, hier sollte es schon ein Meter mehr sein, was kein großer Kostenaufwand seitens Revoltec wäre.



Installation
Für die Installation ist keine CD notwendig, es liegt nämlich auch keine bei. Die Tastatur ist dank USB Plug & Play fähig und alle Tasten werden direkt nach dem Anschluss automatisch erkannt. Die Tasten für „Wake“, „Sleep“ – und „Power“ passen sich der Einstellung der Energieverwaltung des Rechners an und an dieser Stelle der Einstellungen kann man das auch nach seinen Bedürfnissen ändern. Wir würden uns freuen wenn das bei jeder Tastatur so einfach wäre, es gibt genügend Modelle wo eine Installation nötig ist, aber nicht bei der Revoltec Lightboard Advanced.

Präzision
Hier kommen wir wohl zu dem wichtigsten Faktor neben der Ergonomie, denn was nützt eine Tastatur wenn man darauf nicht ordentlich schreiben und natürlich auch spielen kann. Der Tastenhub ist vorbildlich, da schön kurz und der Druckpunkt ist auch fest genug, aber nicht so weich das man unbeabsichtigt einen Befehl ausführt. Wo wir unsere Probleme hatten war bei der Größe mancher Tasten, denn insbesondere die Enter-Taste machte uns Probleme, da wir bedingt durch die Größe doch schon öfters mal hinschauen mussten um nicht ständig daneben zu tippen. Ansonsten gab es in diesem Bereich nichts zu beanstanden, da wir zu keinem Zeitpunkt einen Ausfall verbuchen konnten und jeder Befehl der Tastatur ohne ersichtliche Verzögerung umgesetzt wurde. Damit beim Gamen auch nichts verrutscht, sind an der Unterseite Gumminoppen angebracht, die das Keyboard fest an der Stelle halten wo es bleiben soll, ein Verrutschen ist ausgeschlossen.



Test | DruckenDrucken | 30.03.2006, 00:00 | Angelo Fischer

  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Im Handel
Plattform
 PC
Preis ca.
 34,00 €
Kaufmöglichkeit
Kategorie/Genre
 Tastaturen


Tops & Flops
Tasten beleuchtet
Beleuchtung ein -und ausschaltbar
18 Funktionstasten
Tolles Design
Flache Bauweise
Leiser Tastenanschlag
Kleine "Enter"-Taste
Pfeiltasten nicht separiert
Keine Aufstellfüße
Kein Standard-Tastenlayout
Kurzes USB-Kabel

Bewertungen
Qualität
94%
Ausstattung
96%
Installation
100%
Präzision
83%
Ergonomie
69%
Gesamtwertung: 88,4%

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Kommentare
Nie ohne Pfeiltasten
Sehe ich auch so, ohne Pfeiltasten die separat angebracht sind, würde ich mir nie eine Tastatur kaufen. Ich wüsste nicht wie ich darauf spielen sollte, auch wenn mir das mit der Beleuchtung gut gefällt.
31.03.2006, 16:02 | ProGamer


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