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CM Storm Sentinel Advance 5600DPI
Kann Logitech gegen die neue Super-Maus einpacken?

Präzision
Die Genauigkeit der Maussteuerung ist eines der wichtigsten Kriterien für Gamer. Befindet sich ein Gegner weit entfernt und die Zoom-Funktion ist bereits ausgelastet, kommt die Präzision der Maus in Frage. Entweder man schaltet sekundenschnell per Schalter auf 100DPI um, oder (noch besser) die Maus ist so präzise, dass selbst bei 5600DPI und niedriger Einstellung der Mausgeschwindigkeit unter Windows, ein Headshot möglich ist. So ist die Maus nämlich in unserem Test konfiguriert, da wir High-Sense bevorzugt haben und der Low-Sense-Modus nur für Sniper-Einsätze in Frage kommt. Trotz der hohen Geschwindigkeit ist es möglich, jeden einzelnen Pixel auf dem Bildschirm anzusteuern, was der enorm hohen Auflösung der Lasermaus zu verdanken ist.


Eine auch immer wichtigere Rolle spielt die Gleitfähigkeit der Maus, welche erheblich zum Ergebnis der Präzision beiträgt. Denn was bringt einem eine große Auflösung und gute Genauigkeit, wenn die Glidepads unter der Maus so schlecht sind, dass die Maus erst bei größerem Kraftaufwand bewegt werden kann? Natürlich spielt hier auch das Mauspad selbst eine sehr wichtige Rolle, jedoch konnten wir hier mit insgesamt fünf unterschiedlichen Oberflächen ein gutes Urteil bilden. Zum einen auf dem ganz normalen Schreibtisch für Mauspad feindliche User, dann auf einem Glaspad von Revelcell, weiterhin das fUnc Surface mit jeweils einer rauen und einer absolut glatten Seite und schlussendlich das frisch eingetroffene SteelSeries 4HD mit der besten Gleitfläche aller Pads. Trotz allem konnte die Maus eine gute Gleiteigenschaft aufweisen - wir empfehlen für beste Gleiteigenschaften eine möglichst raue Fläche mit großem Körnungsabstand für möglichst geringe Auflagefläche der Maus.

Ergonomie
Dieser Punkt ist klar der Einzige, an welchem die CM Sentinel gegenüber den großen Namen wie Logitech G5 oder Razer Diamondback nicht ankommt. Zwar ist die Mulde für den Daumen auf der linken Seite groß geraten und die matte Oberfläche ist sehr griffig, doch die Designer haben für das Anheben der Maus ganz klar mehr für die Optik, als für die Bedienung übrig gehabt. Trotz verschiedenen Griffmethoden und Entfernen aller Gewichte ist es uns nicht möglich gewesen, die Maus perfekt anzuheben, da immer noch sehr viel Kraft an den Ring- und kleinen Finger gefordert ist. Die Lift-Distanz beträgt nur einen Millimeter, weshalb dieser Aspekt etwas abgeschwächt wird.



Die Handform ist größtenteils perfekt ausgefallen, die Hand kann quasi ohne weitere Verkrampfung auf die Maus fallen gelassen werden und alles passt und sitzt. Die griffige Oberfläche ummantelt nur die äußere Seite der Maus, nicht jedoch die obere Seite. Diese ist mit teils glänzenden Elementen neben dem Mausrad, teils leicht rauem, perfektem Material für den Zeige- und Mittelfinger und teils mattem Gitterstruktur für die LED-Beleuchtung versehen. Das Mausrad ist dank Vollgummierung sehr griffig und verleiht durch einen mittelwertigen, sehr gut angepeilten Rastpunkt, ein gutes Gefühl für die Drehfunktion. Weniger leicht zu Betätigen ist jedoch die Taste des Mausrads. Die Taste oberhalb des Rads erfordert die Bewegung des gesamten Arms, kann aber vernachlässigt werden, da sie eher selten betätigt wird.

Verarbeitung
Die Verarbeitung der Gaming Maus fällt gut aus. Es gab während der Testphase nichts zu beanstanden. Alle Tasten sind gut verarbeitet und eingelassen, wackeln nicht übermäßig hin und her. Auch ein wichtiger Punkt für Silent-PC Gamer ist die Lautstärke des Tastenklicks. Die zwei wichtigsten Tasten geben einen kurzen und knackigen Ton von sich, welcher lediglich durch den Tastendruck entsteht. Weitere Geräusche wie knarzendes Plastik bleiben vollkommen aus.



Fazit
Tja, was kann CM Storm, bekannt auch als Cooler Master, gegen die "Großen" im Feld anrichten? Sie ist definitiv nicht DIE Super-Maus, welche in allen Punkten erhaben ist, dazu fehlt es ihr einfach an Ergonomie. Jedoch lässt die einmalige Präzision, mit welcher wir die verschiedenen Testpunkte bestreiten konnten, nichts zu wünschen übrig. Zudem ist die Maus der absolute Blickfang bei Freunden und auf LANs, da sie mit ihren Farbvariationen und der LED-Beleuchtung an jede Innenraumbeleuchtung des PCs angepasst werden kann. Die Software gefällt auf Anhieb und lässt sich unkompliziert bedienen. Verarbeitungstechnisch und Bedienungstechnisch auf hohem Niveau schrecken selbst die 60€ Kaufpreis nicht sonderlich ab. Angesichts der Konkurrenz und den aktuellen Marktpreisen sind mindestens 50€ für eine Gaming Maus angebracht. Warum CM Storm aber bei diesem Preis an einer Box für die Gewichte spart, können wir nicht nachvollziehen...














Weitere Tests zu Mäusen findet Ihr auf Ciao.de, Testberichte.de, Testfreaks.de und Testeo.de

Test | DruckenDrucken | 26.09.2009, 19:10 | Ferdi Arman
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Im Handel
Plattform
 PC
Preis ca.
 59,00 €
Kaufmöglichkeit
Kategorie/Genre
 Mäuse


Tops & Flops
- Sehr präzise
- Enorme Farbvielfalt
- Umfangreiche Software
- Gute Verarbeitung
- Einfache Tastenbedienung
- Kaum Grip beim Anheben
- Gewichtsbox fehlt

Bewertungen
Ausstattung
85%
Software
95%
Präzision
100%
Ergonomie
80%
Verarbeitung
90%
Preis/Leistung
90%
Gesamtwertung: 90%

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