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Ikonik Zaria A20 SIM schwarz
Oberes Mittelklassegehäuse mit Ambitionen zum Overclocken
Dämmung/Wärme
Jeder Hersteller wird daran bemessen, ob das Gehäuse zur aktiven und guten Kühlung der Hardware beiträgt oder nicht. Auch beim Ikonik Zaria A20 SIM sind wir dem nachgegangen und haben Vor- und Nachteile der Kühlmöglichkeiten analysiert. Darunter fällt aber genauso die Dämmung der Lautstärke aus den Komponenten, wie z.B. Vibrationen der HDD, Lüftergeräusche und Laufwerksgeräusche. Die Dämmung an sich fällt speziell hier aber unterschiedlich aus, was aber angesichts der zwei Unterscheidungen logisch ist. Auf der Hand liegt, dass mit dem Gitter im Seitenteil keine gute Dämmung gewährleistet werden kann, hingegen mit dem Plexiglas. Allerdings spricht gegen das Plexiglas die ansteigende Wärme im Gehäuse, wobei die gelöcherte Funktion deutlich mehr Luft in das Gehäuse einfließen lässt. Die Lautstärke an sich kann gut gedämpft werden. Kunststoffeinlagen am Netzteil an jeder Seite und an den Schraublöchern verhindern, dass Vibrationen an das Gehäuse weitergegeben werden und fangen somit schonmal einen kleinen Teil auf. Für die optischen Laufwerke gibt es keinerlei Vorrichtungen, ebenso auch für Lüfter. Die fünf 3,5"-Festplatten werden mit der weiter oben vorgestellten Einrastfunktion in die Schübe gesteckt. Da die HDD lediglich über vier Plastiknippel zum Gehäuse Kontakt hat, werden Vibrationen kaum weitergegeben, was wir als sehr positiv auffassen. Das Gehäuse selbst steht auf vier runden Füßen mit ca. 2-3 cm Abstand zum Boden. Unter diesen Füßen befinden sich Dämpfer, die rutschfrei und vibrationsdämpfend wirken. Von der Dämmung nun weg zur Wärme bzw. Kühlung des Gehäuses. Die Vorgaben mit einem 140mm Lüfter an der Front und dem optional montierbarem Lüfter am Boden als Einlassventile sind gut. Stellt man diese aber gegenüber den Ausgängen durch den 120mm Lüfter am Heck, mindestens 120mm am Netzteil, 2x80mm seitlich und (in unserem Fall) zwei Grafikkarten, welche die Luft nach außen transportieren, ist ein Unterdruck im Vorfeld programmiert. Wir konnten durch den Platzbedarf der zwei Karten sogar den optionalen Lüfter im Boden nicht anbringen, da nur knapp ein Zentimeter Platz zwischen Grafikkarte und Lüfterfilter ist. Somit war es unvermeidlich, dass wir mit Anbringung des Plexiglases an der Seite, schlechtere Werte erhielten, als mit dem Gitter. Durch die Löcher konnte vor allem die CPU mehr Luft einatmen und somit für bessere Temperaturen sorgen. Da aber bei einem Miditower meist "normalere" Systeme mit nur einer Karte zum Einsatz kommen werden und dementsprechend ein 120mm im Boden verankert werden kann, wären die Werte Temperaturwerte weitaus besser. Folgende Temperaturen haben wir bei einer normalen Raumtemperatur von ca. 21°C messen können:
Das Testsystem sah zum Zeitpunkt des Tests wie folgt aus:
Fazit Das Ikonik Zaria A20 SIM ist ein Gehäuse, welches sich mit durchdachten Funktionen in der oberen Mittelklasse eingliedert. Vor allem das wählbare Seitenelement lässt dem Nutzer freie Wahl zum Modding. Die intern verbauten LEDs an den Lüftern mit deren Einstellungsvarianten sorgen für gute Lüftung und ein attraktives Äußeres. Die dicke Alu-Front wirkt massiv, stabil und qualitativ hochwertig. Installationsprobleme sollte es keine geben, sind doch Laufwerke mit einer Hand einzubauen und Festplatten innerhalb von wenigen Sekunden einzuschieben. Lautstärketechnisch erfüllt das A20 SIM auch so gut wie alle Anforderungen an die Komponenten. Nachteilhaft hingegen ist, dass der PCI-Clip nach dem Einbau von 2-Slot Grafikkarten nicht mehr nutzbar ist, da es mechanisch nicht greift. Die SIM-Box sollte ebenso überarbeitet werden, da wir Startprobleme mit einem zeitweise dafür getestetem Mainboard hatten. Der herrschende Unterdruck kann durch den Einbau eines 120mm Lüfters am Boden vermindert werden. Rundet man das ganze ab, stehen tolle Vorteile gegen einige Nachteile, die nicht gravierend sind. Eine Kaufempfehlung kann klar ausgesprochen werden, mit der Beachtung, dass platztechnische Installationsprobleme beim Einbau von zwei Grafikkarten entstehen können. Für 125€ bekommt man viel Gehäuse beim Ikonik Zaria A20 SIM. ![]() Test | Drucken | 06.02.2009, 12:27 | Ferdi Arman
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