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Enemy Territory: Quake Wars
Retten oder vernichten Sie die Erde - Ihre Entscheidung!


Wer besonders gut in seiner Rolle ist, bekommt mit dem Bonussystem nach und nach Verbesserungen, die sich in Form von Waffenupgrades, Gesundheitsboni und anderen Fähigkeiten auswirken. Diese Verbesserungen sind jedoch nicht permanent. Lediglich für ein Match, also maximal 3 Runden oder Maps, wirkt der Effekt, danach muss man sich seine Vorteile wieder erarbeiten. Das einzigige was von den erkämpften Siegespunkten bleibt ist eine Statistik, die jeden Spielzug dokumentiert. Für genügend Punkte gibt es Medaillen in Bronze, Silber und Gold. Schön zum Anschauen, aber ohne Einfluss auf das Spiel.


Allerdings spielen sich die Parteien nicht 100% gleich, da jede ihre gewissen Eigenheiten hat. Die Strogg haben beispielsweise in der Regel eine technische Spielerei mehr bei sich, zum beispiel das Schutzschild des Oppressors oder die Flugdrohne des Infiltrators. Dafür haben GDF Kämpfer meist extra Munitionspakete. Die einzelnen Waffen bemühen sich dem Gegenstück der Kontrahenten ebenbürtig zu sein, und weisen abgesehen vom Aussehen nur geringfügige unterschiede auf. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Balancing der Teams sehr gelungen ist, und man auf beiden Seiten eine reale Chance auf den Sieg hat.


Grafik
Grafisch basiert Quake Wars auf einem modifizierten Ableger der Doom 3 Engine. Besonderheit hier ist die Megatexture getaufte Technologie, die es ermöglicht das komplette Aussenareal aus einer 32768×32768 Pixel (1024 Megapixel) großen Textur zu errechnen. Hiermit kann die ursprünglich nicht für Aussenbereiche vorgesehene Doom 3 Engine riesige Landschaften darstellen. Und ein weiterer Vorteil ist, dass sich Bodentexturen nicht wiederholen. Das Leveldesign wirkt an sich stimmig, vor allem die Aussengebiete können durch Atmosphäre begeistern. Sei es durch schön gestaltete InseIn mit Sonnenuntergang und Meer oder ein Bergdorf im Schnee, Optisch alles sehr Gelungen. Lediglich in  Gebäuden sieht es meist eher schlicht aus. Aber da das Spiel zu ca. 90% aus Aussenareal besteht ist das kein großer Wehmutstropfen.



Was die Effekte angeht bewegt sich das Game auf aktuellem Level, aber hebt sich leider nicht wirklich davon ab. Wirklich ungewohntes gibt es nicht zu sehen. Explosionen wie man sie aus vielen anderen Spielen gewöhnt ist, Rauch steigt auf wenn etwas in die Luft fliegt, das Übliche eben, ein Physikmodell ist dem Spiel leider verwehrt geblieben. Der Tod tritt voranimiert ein, Bäume und Häuser sind statisch, bewegliche Elemente gibt es keine. Ein bisschen trist, aber auch damit lässt es sich leben.

Test | DruckenDrucken | 13.11.2007, 00:00 | DerTiger
  
Infoleiste

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 Im Handel
Plattform
 PC
Preis ca.
 40,00 €
Kategorie/Genre
 Ego-Shooter

Tops & Flops
- Innovative Features
- Interessante Fraktionen
- Gute Balance
- Zu wenige Maps
- keine bleibenden Upgrades
- zu knappes Handbuch

System-Vorraussetzungen
Minimal
Windows XP/Vista
Intel Pentium 4 2,8GHz / AMD Athlon XP 2800+
512MB DDR RAM/768MB für Vista
5GB HDD
DirectX 9c
nVidia GeForce 5700 / Ati Radeon 9700

Optimal
Windows XP/Vista
Intel Core 2 Duo / AMD Athlon 64 X2
2GB DDR2 RAM
8GB HDD
DirectX 10
nVidia GeForce 8800 / Ati Radeon HD2900

Bewertungen
Story
80%
Grafik
90%
Gameplay
90%
Sound
80%
Preis-/Leistung
85%
Gesamtwertung: 85%

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