FazitDie Foxconn 8500GT hatten wir anfangs als gar nicht so schwach eingeschätzt, doch nach unserem Test hat sich das Bild gänzlich umgedreht - zumindest leistungstechnisch. Denn sonst kann sich die Grafikkarte gut behaupten. Bei einem Preis von ca. 80€ ist sie zwar etwas teurer, als die Konkurrenz, bietet dafür jedoch auch ein gutes Overclocking, sofern das natürlich als Kritikpunkt beim Kauf aufgenommen wird. Die Lautstärke empfanden wir als relativ angenehm, womit sie sich für den Office-Betrieb genauso gut eignet, wie durch den Verbrauch von lediglich 40 Watt. Ein Netzteil von 200-250 Watt wird hier nach Jahren wahrscheinlich wieder seinen Einsatz finden.
Schlecht bewertet wird sie in punkto Temperatur, denn selbst bei unserem Testrechner mit sehr gut belüftetem Ambiente, konnten wir die Temperatur nicht auf für die gebotene Leistung entsprechend herunterdrücken. So fällt das Schlussurteil doch gut aus, denn in den vorgegebenen Spezifikationen waren die Celsius-Grade allemal.
Zitat:
Sicher wird es einige geben, die sich denken, weshalb wir denn schon wieder eine nVidia testen, doch dies ist begründbar. Bevor wir nun in Zukunft mehr auf ATi umsatteln, wollten wir noch eine schwächere Grafikkarte ins Benchmarksystem übernehmen, um so eine größere Vergleichsvielfalt zu haben. Nach nun insgesamt 12 Benchmarkergebnissen wird es endlich Zeit für ATi-Grafikkarten, welche in Zukunft garantiert bei uns erscheinen werden.
Und nein, solch "schlechte" Karten werden bei uns garantiert nicht mehr auftauchen, glaub mir. Wir waren selber schon am Grübeln, ob wir den Test überhaupt online stellen, da die Karte nicht wirklich viel leistet.