Vor einiger Zeit hatten wir bereits das Cyber Snipa von Flexiglow vorgestellt und nun stellen wir zum Vergleich, den Nachfolger Cyber Snipa 2, dem ersten Modell gegenüber. Wir wollen mal sehen ob die von uns nicht positiven Punkte verbesserten wurden.
QualitätDas Cyber Snipa wird in einer Blisterverpackung geliefert, welche rundherum mit 5 Klammern zugetackert war. Um das Cyber Snipa aus der Packung zu bekommen muss man schon ordentlich Kraft aufwenden, oder besser man nimmt eine kleine Zange zur Hand um die Klammern zu entfernen. Danach geht es aber ganz leicht von der Hand das Gamepad aus der Packung zu bekommen. Die Qualität ist bei dem Cyber Snipa sehr gut, die Tasten sitzen sehr fest und nichts klappert, was für den ersten Eindruck schon sehr wichtig ist. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist sehr ordentlich angebracht und auch bei dem Versuch die Beschriftung abzureiben, konnten wir keinen Erfolg verbuchen. Das verwendete Material ist sehr hochwertig, dass gesamte Gehäuse ist aus einem sehr hochwertigen Kunststoff gefertigt und so wird man garantiert sehr lange Freude an dem Gamepad haben.
Veränderung: NeutralLeider hat sich an der Verpackung nichts geändert, denn noch immer muss man erst die Klammern entfernen und wenn gerade keine Zange zur Hand ist, dann ist der Aufwand doch recht hoch. Auch an den den Tasten hat sich nichts geändert, diese sind noch immer sehr gut verarbeitet und auch die Beschriftung hat seit dem letzten Test ohne Probleme gehalten.
AusstattungDie Ausstattung des Cyber Snipa ist eher einfach gehalten, dafür aber sehr durchdacht. Es liegt der Verpackung nichts bei außer einer kurzen Anleitung und dem Cyber Snipa selbst. Das USB Kabel ist 1,8 Meter lang, wo wir uns doch schon ein 2,5 Meter langes Kabel gewünscht hätten. Das Cyber Snipa hat insgesamt 36 Tasten, wobei 2 Tasten für Lautstärkeeinstellung sind. Direkt über dem blauen Bewegungstasten ist eine Zahlenreihe zu finden und diese geht von 1 bis 7, wir finden das man dort hätte bis mindestens 9 gehen sollen und wenn möglich auch noch inklusive der 0, dafür hätten die Tasten eventuell ruhig ein wenig kleiner sein können. Ein nettes Feature für`s Auge ist die blaue Beleuchtung unterhalb des Gamepads. Die Beleuchtung ist an beiden Seiten angebracht und sie lässt sich mit einem kleinen Knopf auf der rechten Seite ausschalten. Wir hätten uns aber auch die Beleuchtung der Tasten selbst gewünscht, da man diese im Dunkeln nicht gut erkennen kann.
Mit in blau gekennzeichneten Tasten w,a,s,d, für die Bewegungsrichtung, sowie q und e um bei Shootern wie Call of Duty um die Ecke schauen zu können, hat man ein sehr übersichtliches Pad geschaffen. Die Tasten sind auch ausreichend groß geraten, so das ein verdrücken kaum möglich ist, was bei einer normalen Tastatur schon mal der Fall sein kann. Die Tasten sind zum Teil auch schon mit den Funktionen beschriftet, die man am meisten nutzt, als die da wären „Shift run/walk“, „Space jump“, „C crouch“, „F use“, „R load“, „Tab goal“ und „V voice“. Natürlich könnt Ihr diese Tasten auch mit anderen Funktionen im Spiel belegen als sie beschriftet sind. Um eine lange Spielzeit zu gewährleisten ist das Gamepad mit einer Handauflage ausgestattet. Die Handauflage ist mit einem rutschfesten Material versehen, die auch bei schwitzigen Händen ein Verrutschen ausschließt. Wem die Handauflage störend erscheint, der kann diese mit 2 kleinen Schrauben entfernen, wir raten aber davon ab.
Veränderung: Neutral
Das Kabel ist noch immer 1,8 Meter lang, hier hätten wir nun in der zweiten Version mindestens 2 Meter erwartet.
Veränderung: Negativ
Leider hat man einige Tasten mit den schon benannten Bewegungsschriftzügen versehen, was uns nicht so gut gefallen hat und das hat seinen Grund. Auf der Spacetaste steht zum Beispiel "Jump", aber wir nutzen die Taste als "Crouch", daher passt der Schriftzug nicht. Hier würde es reichen wenn die Tasten einfach nur hellgrau sind und mit dem Standardschriftzug "Space" versehen werden.
Veränderung: Positiv
Die Zahlenreihe von 1-7 wurde nun auf 9 zuzüglich einer 0 erweitert, was in Spielen zwingend erforderlich sein kann. Die Tasten sind zwar ein wenig kleiner, aber sie reichen ohne Probleme für die Bedienung aus. Auch hat man jetzt spezielle Tasten wie das R (load), G, H, CTRL (Crouch) und Space (Jump) hellgrau abgehoben. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn so kann man auch bei schlechten Lichtverhältnissen die Tasten leicher finden.